Jun 03

LinuxTag 2007 zu Ende gegangen

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni standen Mitglieder der YaCy-Community den Besuchern des diesjährigen LinuxTags in Berlin Rede und Antwort. Mit bis zu zehn Unterstützern des Projekts gleichzeitig am Stand war es manchmal etwas eng und hektisch, aber bei so vielen anwesenden Community-Mitgliedern blieb für jeden einzelnen auch etwas Zeit, sich die Präsentationen anderer Projekte anzusehen oder sich einen der zahlreichen Vorträge anzuhören. Die Besucher hatten dadurch den Vorteil, mit Standpersonal zu sprechen, das nicht in Routine verfallen ist, sondern auf die Interessen jedes Besuchers individuell eingehen konnte.

An den vier Tagen wurden ca. 500 Flyer und Kugelschreiber verteilt, die die Besucher hoffentlich immer wieder an YaCy erinnern werden und dazu animieren, den Fortschritt des Projekts zu verfolgen und auch selbst einen Peer aufzusetzen. Wie einfach das funktioniert, wurde beim Workshop am Samstag vorgeführt.

Neben der Präsentation des Projekts war ein wichtiger Punkt das persönliche Kennenlernen. Da einige Entwickler und Unterstüzer des Projekts sich bisher nur über den schriftlichen Austausch per Internet kannten, bot der LinuxTag die Möglichkeit, endlich mal zu schauen, wer hinter den Nicknames im Forum steckt. Die Abende nach der Messe wurden neben der Diskussion über YaCy daher auch ausgiebig dazu genutzt, heraus zu finden, wie die jeweils anderen “ticken” und so die Gemeinschaft zu stärken.

Thomas “moenk” Mönkemeier hat einen schönen Videopodcast erstellt, in dem u.a. YaCy-Entwickler Michael Christen über YaCy spricht.

Auch Radio Tux hat in einer Sendung über YaCy berichtet.

Jun 02

Linuxtag mit Startproblemen

Allo: Nach unserem Zeitplan sollte Huppi mich um 4:45 abholen, damit wir dann am Kölner Hauptbahnhof LtHawk und KoH abholen und dann weiter nach Berlin fahren. 4:45 war von Huppi allerdings nichts zu sehen. Nach ca. einer halben Stunde habe ich ihn mal auf dem Handy angerufen. Er hatte den Weg nicht gefunden, und fuhr noch im Nachbarort. Mit etwasws lotsen fand er dann doch zu mir. Allerdings hatte er schon vorher erwähnt, dass das Auto Schwierigkeiten gemacht hatte, und bei mir gab es dann stark qualmend den Geist auf.

Also sind wir erst einmal zu mir nach Hause, um mit meiner Schwester erst einmal eine Tasse Kaffee zu trinken, und das weitere Vorgehen zu diskutieren. Nach einer kurzen Webrecherche entschieden wir vom Kölner Hbf aus einen Wagen zu mieten. Also riefen wir KoH und LtHawk an, die inzwischen schon einige Zeit am Bahnhof warten mussten, dass sie schonmal einen Mietwagen reservieren sollten.

LtHawk: 2:45 Uhr aufstehen, 3:30 zu KoH – dann zusammen zum Essener Hbf und um 4:09 dann schliesslich auf Richtung Köln. Alles lief nach Plan. Angekommen in Köln riefen wir Huppi an, den wir am Ausgang des Kölner Hbf’s erwarteten – dann die Schreckensnachricht: Das Auto ist im Eimer. Mist. Nach kurzer Zeit stand fest wie wir nach Berlin kommen, wir hatten eine kompetente Mitarbeiterin einer Sixt Filiale _im_ Hilton Hotel ausfindig gemacht, die uns das kleinste was der Laden zu bieten hatte (A4 o_O) sofort vermieten konnte :D
Im Starbucks haben KoH und ich dann noch ca. 2h programmiert, YaCy-Admin braucht halt Aufmerksamkeit. Als Huppi und allo dann angekommen waren hatten wir schon ein paar Kaffee getrunken und sind dann (zur Freude von Huppi) mit dem sUnser Mietwagenchönen schnellen Mietwagen in Richtung Berlin losgefahren.
Allo: Also fuhren nun Huppi und ich mit Bus und Bahn also zum Kölner Hbf. Dort angekommen fanden wir die beiden anderen im Starbucks, direkt neben den Sixt Büro, wo wir nun die Autoschlüssel abholten. Das Auto – ein Audi A4 – selber stand in der Tiefgarage vom Hilton Hotel. Jetzt konnte es endlich losgehen, und wir fuhren nach Berlin. Dort kamen wir dann mit einigen Stunden Verspätung an. Dort war natürlich der große Ansturm schon vorbei, aber es kamen noch einige interessierte Leute. Von der Presse kam das ZDF vorbei, und ließ sich von Orbiter die YaCy-Suchfunktion sowie die Webstruktur vorführen.

Mai 18

YaCy beim LinuxTag 2007

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni findet der diesjährige LinuxTag in Berlin statt. Auch YaCy wird, wie schon beim LinuxTag 2006 in Wiesbaden, vertreten sein. Zahlreiche Entwickler und Unterstützer des Projekts werden am Messestand (Halle 14.1, Stand 10) über die dezentrale Websuche auf Peer-to-Peer-Basis informieren und die Fragen interessierter Besucher beantworten.

Am 2. Juni findet ab 14 Uhr ein einstündiger Workshop mit Michael Christen, dem Leiter des YaCy-Projekts, statt. Die Teilnehmer werden erfahren, wie schnell und einfach ein eigener YaCy-Peer aufgesetzt werden kann und wie mit dem eigenen Peer sofort zur Suche über das YaCy-Netzwerk beigetragen werden kann.

Einen ersten Eindruck von YaCys Leistungsfähigkeit kann man übrigens direkt auf der LinuxTag-Webseite erhalten, denn die Suchfunktion der Seite ist mit YaCy realisiert!

Jan 01

YaCy beim 23C3

(Low012) Nachdem ich schon im Mai 2006 beim Linuxtag in Wiesbaden Roland und Michael kennen gelernt habe und wir dort dort etwas Werbung für YaCy gemacht haben, was eine sehr nette Erfahrung war, habe ich mich gleich nach Weihnachten auf nach Berlin zum 23C3 gemacht.

YaCy hatte zwar keinen eigenen Stand und war im Gegensatz zum letzten Chaos Communication Congress auch nicht bei einem Vortrag vertreten, aber so blieb mehr Spielraum, um sich Vorträge oder Präsentationen einzelner Projekte anzusehen.

Neben der Keynote von John Perry Barlow (EFF), die sich als etwas konfus herausstellte, war ich besonders auf den Opensearch-Workshop gespannt. Die Projektbeschreibung unterscheidet sich von dem hinter YaCy stehenden Konzept nicht besonders, so dass ich gern wissen wollte, warum sich jemand die Arbeit macht, etwas zu programmieren, was es schon als freie Software gibt. Leider hatten es die beiden Verantwortlichen des Projekts nicht nach Berlin geschafft, so dass der anwesende Entwickler die schwierige Aufgabe hatte, mit geliehenem Laptop und ohne speziell auf den Anlass zugeschnittenen Folien, mehr oder weniger improvisiert uns von der Sinnhaftigkeit des Projekts zu überzeugen. Als er meinte, dass die Einzelteile für eine P2P-Websuche zwar schon existieren würden, es bisher aber noch niemand geschafft hätte, diese Komponenten zu einem Ganzen zusammenzusetzen, widersprach Michael. Der anwesende Entwickler musste daraufhin zugeben, dass er versucht hat, YaCy zu installieren, das aber aus irgendeinem Grund (ich tippe auf die von ihm verwendete JVM) nicht funktioniert hat. Nach dem recht kurzen Vortrag entwickelte sich eine angeregte Diskussion zwischen einigen Teilnehmern und Michael, der bei dieser Gelegenheit auch einige Flyer unter den Anwesenden verteilen konnte.

Außerdem haben wir in Berlin einige bekannte Gesichter aus Wiesbaden wiedergetroffen und festgestellt, dass YaCy zwar mittlerweile einen recht hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat und auch von vielen Benutzern ausprobiert wird, die Zahl der dauerhafte Benutzer aber nur sehr langsam steigt, was neben technischen Hürden möglicherweise daran liegt, dass YaCy noch etwas zu brav daher kommt und man als Nutzer zu wenig sieht, dass etwas passiert. Das Fazit lautet daher: YaCy muss sexy werden!

Low012, Orbiter, HerrLich und Kane auf dem 23C3.

(v.l.n.r: Low012, Orbiter, HerrLich, Kane)